
Die Ohrbooten spielen eine Mischung von Elementen aus Reggae, Ragga, Alternative, Hip Hop und Jazz. Ihr neues Album "Alles Für Alle Bis Alles Alle Ist" erscheint im Mai.
Keine Wiederholung - was Neues wird gemacht!
Ohrbooten veröffentlichen neues Album
13. März 2013, Von: Redaktion, Foto(s): Sven Hagolani
Ganze vier Jahre haben sich die Berliner Zeit gelassen: Ihr letztes Album „Gyp Hop“ erschien im Jahr 2009. Doch gut Ding will ja bekanntlich Weile haben und in den vier Jahren waren die Ohrbooten auch keinesfalls untätig, standen zum 500. Mal auf der Bühne und nutzten Tourpausen für Reisen nach Indien, Mexiko und Bolivien – Inspirationen kriegt man schließlich überall. Nun stehen die drei Herren mit ihrem neuen Album in den Startlöchern, das auf den Namen „Alles Für Alle Bis Alles Alle Ist“ getauft wurde und am 24. Mai auf den Markt kommt.
Die Ohrbooten haben sich 2003 in Berlin gegründet, ihre Musik ist eine Mischung von Elementen aus Reggae, Ragga, Alternative, Hip Hop und Jazz. Sänger Ben und Gitarrist Matze haben zuvor bereits fünf Jahre gemeinsam unter dem Namen „Debaska“ auf der Straße musiziert und auch Schlagzeuger Markus war in Bands verschiedenster Musikrichtungen unterwegs.
Ihr Debütalbum „Spieltrieb“ erschien 2005, es folgte zwei Jahre später „Babylon Bei Boot“. Wiederum zwei Jahre später veröffentlichten die Ohrbooten „Gyp Hop“. Dieses Mal ließen sich die Berliner doppelt so lange Zeit, bis sie nun ihr neustes Werk auf den Markt bringen.
Das Songwriting für das Album wird in erster Linie von Sänger Ben übernommen, der die ersten Liedskizzen kreiert: „Ich treibe die Stücke soweit voran, dass ich den anderen auf der Gitarre etwas vorspielen kann, und dann formuliere ich das Lied gemeinsam mit Schlagwerker Onkel und Gitarrist Matze aus“, gibt er einen Einblick in den Songwriting-Prozess. Bei dem Song „36 Grad“ bekommen die Berliner sogar Unterstützung von den Culcha Candela-Sängern Mr. Reedoo und Johnny Strange und bei „Bestie Bass“ feiert Rapper Amewu ein Gastspiel.
Generell soll das Album viel organischer, deutlich direkter und dichter verwoben klingen, die verschiedenen Musikeinflüsse werden aber dennoch nicht verleugnet. Es gäbe keine musikalische Bremse im Kopf: „Vom krassen Mix zur mehr Geradlinigkeit, wir würfeln relativ punkig treibende Beats, Dubstep-Sounds und Reggaenummern durcheinander, schon noch chaotisch, aber doch weitaus sortierter als früher“, so Ben.
Was die volle Ladung neuer Eindrücke und Kreativität der Ohrbooten nun herausgebracht hat, zeigt sich am 24. Mai, wenn das Album „Alles Für Alle Bis Alles Alle Ist“ veröffentlicht wird.
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